Zählerablesung ohne Zählertausch
Die vorhandene Wasseruhr bleibt. Ein Mensch liest den Stand ab, tippt ihn und fotografiert die Anzeige. RainDoc speichert Belegfoto, Zeit, GPS und Nutzer — revisionssicher, nicht überschreibbar — und hängt den Stand an Beregnung, Abrechnung und Verbandsmeldung.
So entsteht der Nachweis
- Ablesen. Ein Mensch liest die bestehende Wasseruhr. Die App rät den Stand nicht allein.
- Tippen. Start- und Endstand, Klemmer, Schlag, Wasser und Beregner gehören zum Vorgang.
- Fotografieren. Das Foto der Anzeige hängt am einzelnen Stand. Zeit, GPS und Nutzer werden mitgespeichert.
- Prüfen lassen. Der Verband sieht freigegebene Belege lesend und gleicht Foto und gemeldeten Stand ab.
Revisionssicher statt überschreibbar
Jede Neuanlage, Korrektur und Stornierung wird serverseitig festgehalten: Stand vorher, Stand nachher, Zeitpunkt und wer geändert hat. Die Historie wird nur ergänzt. Ein falscher Stand wird storniert, nicht spurlos gelöscht. Er fällt aus Summen und Meldungen heraus und bleibt nachvollziehbar. Zusätzlich geht eine Bestätigungs-Mail mit den alten und neuen Werten an den Betrieb.
Das Belegfoto gehört zum einzelnen Stand. Zusammen mit der Historie lässt sich später prüfen, welcher Stand gemeldet war und was danach korrigiert wurde. Details im Buchungsverlauf.
Warum die Uhr bleiben kann
Neue Zähler kosten Einbau, Stillstand und Abstimmung mit dem Verband. Für die Dokumentation reicht die Uhr, die schon zählt. RainDoc liest sie nicht aus der Ferne aus und ersetzt sie nicht. Der Nachweis entsteht vor Ort: der abgelesene Stand, das Foto der Anzeige und die Person, die beides bestätigt.
Eine Kennung an der Uhr ist optional. Ein QR-Code beschleunigt die Zuordnung, Pflicht ist er nicht. Wer ohne Kennung arbeitet, wählt die Uhr in der Liste. Wer eine Kennung hat, scannt sie. Beides führt in denselben Vorgang.
Ohne Netz endet die Erfassung auf dem iPhone nicht. Nach einmaligem Login legt die App den Vorgang in eine Warteschlange und überträgt ihn, sobald wieder Empfang da ist. Der Beleg entsteht bei der Uhr, nicht erst im Büro.
Vom Stand zur Beregnung
Eine reine Ablesung endet bei der Zahl. RainDoc braucht denselben Stand, bindet ihn aber an den Vorgang: Start und Ende, Klemmer, Schlag, Wasser, Beregner und Abrechner. Die verregnete Menge ergibt sich aus den Ständen. Dieselbe Buchung speist den Buchungsverlauf, die Abrechnung und die Verbandsmeldung.
Deshalb ist die App mehr als ein Foto der Uhr. Wer nur den Stand braucht, bekommt ihn mit Beleg. Wer dem Verband melden oder den Betrieb abrechnen will, muss die Zahl nicht ein zweites Mal abtippen. Der Ablauf in der Web-App steht im Handbuch zur Erfassung.
Mehr als nur Ablesen
Eine reine Ablese-App endet beim Stand. RainDoc hängt den Stand an den Beregnungsvorgang: verregnete Menge, Feld, Wasseruhr, Abrechner und Beregner. Daraus entstehen Buchungsverlauf, Korrekturen und die Meldung an den Verband im Wunschformat oder über eine Drittanbieter-API.
Eine Kennung an der Uhr ist optional. QR-Scan beschleunigt die Zuordnung, Pflicht ist er nicht. Die vorhandene Wasseruhr bleibt im Einsatz.
Wo die Erfassung läuft
- iPhone: native App, Offline-Warteschlange nach einmaligem Login, Push bei Bedarf. RainDoc im App Store.
- Android: als Progressive Web App auf den Homescreen. Anleitung.
- Web: Erfassung und Buchungsverlauf im Browser, Handbuch unter Beregnung erfassen.
Der Preis hängt nicht an der Zahl der Uhren. Jahresabo je Betrieb, Konditionen zuerst per E-Mail. Details in den AGB.
Häufige Fragen
Brauche ich neue Wasseruhren?
Nein. Bestehende analoge Uhren reichen. Eine Kennung oder ein QR-Code ist optional.
Was steht auf dem Beleg?
Foto der Anzeige, getippter Stand, Zeit, GPS und der Nutzer, der erfasst hat. Pflichtfoto nur, wenn der Verband das verlangt.
Kostet jede Uhr extra?
Nein. Keine Gebühr je Wasseruhr. Zugang über E-Mail-Anfrage.
Ist die Erfassung revisionssicher?
Ja. Neuanlage, Korrektur und Storno bleiben mit Vorher- und Nachher-Werten, Zeitpunkt und Auslöser erhalten. Summen nutzen den gültigen Stand, die Historie bleibt vollständig.